Über mich und meinen Weg
Ich bin nicht den geraden Weg hierher gegangen.
Bevor ich zur therapeutischen Begleitung von Menschen kam, habe ich einige Jahre im Ausland sowie in internationalen, werteorientierten Organisationen gearbeitet – und diese Arbeitswelten von innen kennengelernt. Mich hat dabei immer wieder beschäftigt, wie verantwortungsvolles Wirtschaften, gute Führung und Nachhaltigkeit wirklich gelebt werden können.
Dort wie auch auf meinem eigenen Weg bewegte mich die Frage, wie Veränderungen gelingen können, was Menschen in schwierigen Zeiten wirklich trägt und was ein gutes Leben ausmacht. Mein eigenes Suchen und Ringen – nach Halt, nach Verstehen, nach mehr Frieden – führte mich schließlich zur direkten Arbeit mit Menschen.
Schon früh hat mich beschäftigt, warum wir Menschen fühlen, denken und handeln, wie wir es tun. Meine Familiengeschichte hat mein Leben sehr geprägt. Gleichzeitig durfte und musste ich eigene Krisen und Übergänge durchleben – emotional, gesundheitlich, in Beziehungen, beruflich und im Umgang mit Verlusten.
Auf der Suche nach Orientierung und Entwicklung wurde mir die Natur zur Lehrmeisterin. Daneben gab es wichtige Wegbegleiter:innen und unterschiedliche Ansätze. Manche habe ich wieder verworfen, andere über Jahre hinweg vertieft. Alle Methoden, mit denen ich heute arbeite, habe ich zunächst selbst erfahren und erprobt.
Besonders das Wissen über das Nervensystem und Trauma sowie die Arbeit mit dem Körper und inneren Anteilen haben meinen Blick auf mich selbst und auf andere Menschen grundlegend verändert. Zu erfahren, dass vieles, was wir an uns ablehnen oder verändern wollen, ursprünglich einmal einen guten Grund hatte, war für mich ein wichtiger Wendepunkt.
Mein Anliegen ist, Menschen darin zu begleiten, an ihrer eigenen Seite zu stehen – auch wenn sie stolpern, auch wenn das Leben oder die Vergangenheit rüttelt. Die Würdigung dessen, was geschehen ist, Verständnis für das eigene Verhalten und das anderer, die Integration ungeliebter oder schwieriger Anteile und die Wahrnehmung des eigenen Körpers – all das bringt wichtige Heilungsimpulse. Dabei können Ressourcen und Stärken wieder zugänglich werden und neue Wahlmöglichkeiten entstehen. So wachsen innere Freiheit, ein innerer Raum und Verbundenheit – in die Beziehung mit sich selbst, mit anderen und mit den lichten wie schattigen Seiten des Lebens.
Ausbildungen & Qualifikation
Therapeutische Ausbildungen
Paartherapeutin i.A. | Jellouschek Institut Freiburg | seit 2025
IFS-Therapeutin (Internal Family Systems) | IFS Institut Deutschland | 2022–2024
Neurosystemische Integration® (traumasensibles Coaching - ganzheitlich-integrative Trauerarbeit) | Verena König Akademie | 2022–2023
Heilpraktikerin mit Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde | u.a. Zentrum für Naturheilkunde | 2012–2014
Achtsamkeit & Selbstmitgefühl
MSC-Lehrerin (Mindful Self-Compassion) | Center for MSC - Arbor Seminare | 2022–2023
Integrative Achtsamkeit | Arbor Seminare | 2021–2022
Restorative Yoga & Yoga Nidra Lehrerin | Veda Ela Yoga | 2021
Mediation & Coaching
Systemisch-integrale Coachin | Marc Kaltenhäuser | 2021–2022
Mediatorin | Knotenlösen – Institut für Mediation | 2020–2021
Weitere Fortbildungen
Trance Dance Anleiterin
Substanzunterstützte Therapie und Integration
Systemisches Aufstellen
Somatic Experiencing (SE)
NARM (NeuroAffective Relational Model)
Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
Paradoxe Interventionen